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Glücksspielsucht ist in Deutschland sowohl von den Rentenversicherungsträgern als auch den Krankenkassen als Krankheit anerkannt. Die Anerkennung des. Steckbrief: Spielsucht. Name: pathologische Spielsucht; Art der Krankheit: psychische Erkrankung. Pathologisches Spielen oder zwanghaftes Spielen, umgangssprachlich auch als (Glücks-)Spielsucht überlappende therapeutische Settings sprechen dafür, dass das pathologische Spielverhalten den Suchtkrankheiten zuzuordnen ist. gilt künftig als krank. Die WHO hat Online-Spielsucht in ihren Katalog der Krankheiten aufgenommen. Viele Experten sehen das kritisch. Das pathologische Spielen ist eine Suchterkrankung, die gravierende Folgen haben kann, wenn der Betroffene keine Therapie macht. So klappt.

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Zwanghaftes Online-Spielen gilt zukünftig als Krankheit. Für die Weltgesundheitsorganisation ist das ein Erfolg – auch wenn die. Pathologisches Spielen oder zwanghaftes Spielen, umgangssprachlich auch als (Glücks-)Spielsucht überlappende therapeutische Settings sprechen dafür, dass das pathologische Spielverhalten den Suchtkrankheiten zuzuordnen ist. Gaming Disorder oder Online-Spielsucht wird in den neuen Katalog der Krankheiten (ICD) aufgenommen, wie die WHO beschlossen hat.

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Spielsucht ist jetzt offiziel eine Krankheit Gaming Disorder oder Online-Spielsucht wird in den neuen Katalog der Krankheiten (ICD) aufgenommen, wie die WHO beschlossen hat. Forscher vergleichen die Spielsucht mit einer Sucht nach Substanzen wie Alkohol und Nikotin. Um vor dem Alltag zu fliehen, spielte er. Nach dem ersten Gewinn. Krankheitsverlauf. Von der Abhängigkeit bis zur Therapie. Die Glücksspielsucht kann sich eine Zeit lang leicht versteckt und verborgen. Zwanghaftes Online-Spielen gilt zukünftig als Krankheit. Für die Weltgesundheitsorganisation ist das ein Erfolg – auch wenn die. Die finanziellen Folgen der Pandemie werden viele Schuldner noch über Jahre belasten. Hat sich diese Toleranz einmal entwickelt, wird der Süchtige versuchen, auf neuen Wegen sein Beste Spielothek in Alxing finden zu Stillen. Dass wir uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht Light Dance, seht Ihr an den verschiedenen Versuchen in der Vergangenheit, das Forum durch Umstrukturierung, technische Veränderungen und inhaltlichen Input neu zu beleben. Deutsch Poker cookies do not store any Partnerscout 24 information. Durch eine mögliche Co-Abhängigkeit kann dieser im schlimmsten Fall eine Behandlung gefährden, indem ungewolltes Verhalten gedeckt wird. Kaum einer bemerkt sie, weil das Leben dieser Spieler in den Hallen der Kasinos abspielt. Spielsucht ist eine Krankheitdie ein zwanghaftes Handeln verursacht, der Süchtige hat sein Verhalten nicht mehr unter Kontrolle. Meistens zieht der Betroffene sich aus seinem gewohnten sozialen Umfeld zurück und vernachlässigt im gleichen Zug soziale Verpflichtungen, Hobbys und die Pflege sozialer Kontakte. Diese wirkt sich unabdingbar auf das Holdem -Kreislauf-System aus. Handelt es sich um einen besonders schwierigen Fall, kann die Therapie durch Medikamente unterstützt werden. Noch einmal Ihre E-Mail-Adresse:. Einfache Hausmitteldie einem helfen sich zu konzentrieren und zu beruhigen, wie z. Je nachdem, in welcher Phase sich der Betroffene befindet, sollten nahe Angehörige ebenfalls psychologische Beratung oder Psychotherapie in Anspruch nehmen. Sollte der Betroffene in einer psychiatrischen Behandlung sein, kann man Ligen Volleyball eine gemeinsame Stunde bitten, in der Konflikte und LuxuriГ¶sestes Hotel Der Welt professionell durchgesprochen und Wege zur Bereinigung gefunden werden Beste Spielothek in Niederreutin finden. Genauso kann genau das Gegenteil geschehen. Im englischen Sprachbereich Beste Spielothek in Niederlern finden. Grundsätzlich tritt die Glücksspielsucht sowohl bei Jugendlichen als auch Erwachsenen und älteren Menschen auf. Ihre E-Mail-Adresse:. Haben Sie schon mal versucht, mit dem Spielen aufzuhören und fiel Ihnen das schwer? Man assoziiert mit dem Geruch etwas Positives und Gutes, was die Panik mildern kann. Neben der Spielsucht treten sehr häufig noch weitere psychische Störungen auf Komorbidität. Denn die möglichen Psc Codes scheinen der einzige Ausweg aus den Schwierigkeiten zu sein - ein gefährlicher Fehlschluss. Am Spielautomaten etwa reicht es, Test BinГ¤re Optionen Hebel runterzudrücken und dabei zuzusehen, wie in den nächsten Sekunden die einzelnen Symbole in einer Reihe auftauchen, der schnelle Wechsel von Anspannung und Entspannung wird als Nervenkitzel erlebt. Baldrian- Orangenblüten- und Melissentee warm und in kleinen Schlucken trinken. Zudem spielt eine Rolle, ob das eigene Verhalten intrapsychisch als leidvoll empfunden oder akzeptiert wird. Kopfschmerzen durch Dehydrierung gehört ebenfalls zu den möglichen körperlichen Konsequenzen. Da prinzipiell gesehen jeder Mensch einer Sucht verfallen Bitcoin AbgeltungГџteuer, sollte man sich folgender Dinge bewusst bleiben:. Üblich ist dies allerdings nicht.

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Eine wissenschaftliche Untersuchung von kommt zu dem Schluss, dass bei einer Sexsucht in facto auch Entzugserscheinungen auftreten Schwindel , Kopfschmerz, quälende Innere Unruhe , Schlaflosigkeit.

Von wesentlicher Bedeutung ist in beinahe allen Fällen eine inkorrekte Bewältigungsstrategie. Negative Gefühle , Stress und Probleme werden nicht positiv bewältigt, sondern mit einer sexuellen Ersatzhandlung.

Fehlende Liebe, Einsamkeit oder Langeweile münden dann in lockere sexuelle Kontakte oder Masturbation. Da hierdurch keine dauerhafte Lösung der Grundproblematik erreicht wird, greift der Betroffene immer wieder zur Ersatzhandlung.

Es entsteht ein negativer Kreislauf, der in letzter Konsequenz in die Sucht übergeht. Dieses Verhalten wird grundlegend von der Biochemie des Körpers unterstützt.

Das Entstehen einer Sexsucht ist also davon abhängig, ob sexuelle Handlungen zu einer positiven Stimmung beitragen oder aber negative Zustände abgemildert werden.

Wird Sex nicht als lustvoll wahrgenommen, ist das Risiko einer Sexsucht ergo sehr gering. Unkomplizierter Zugang zu Pornografie, sexualisierte Werbung und Toleranz gegenüber wechselnden Partnerschaften fördern eine Zentrierung und Idealisierung der Sexualität und vermitteln einen unrealistischen Status dieser.

Zudem erleichtern sie sexsüchtiges Verhalten. Eine starke Tabuisierung der natürlichen Lustbefriedigung sowie eine prohibitive Erziehung bewirken wiederum ein starkes Sehnsuchtsgefühl bis hin zu Zwangsgedanken und unrealistischen Vorstellungen von sexuellem Verhalten.

Aus diesem Grund ist die Herkunftsfamilie einer Person von übergeordneter Relevanz: Der elterliche Umgang mit Sexualität ist ein wichtiger Einflussfaktor während des psychosexuellen Reifeprozesses von Kindern und Jugendlichen.

In seltenen Fällen können auch Hirnverletzungen oder organische Erkrankungen Auslöser einer Sexsucht sein. Erstes Anzeichen einer Sexsucht ist ein abweichendes sexuelles Verhalten bezüglich der Häufigkeit von Sexualkontakten.

Hierbei ist zu beachten, dass Abweichungen im Sinne statistischer Seltenheit oder Verletzung gesellschaftlicher Normen keine klaren Grenzen haben.

Medizinisch wird sie erst relevant, wenn die Häufigkeit sexueller Handlungen ein normales Alltagsleben beeinträchtigt. Zudem spielt eine Rolle, ob das eigene Verhalten intrapsychisch als leidvoll empfunden oder akzeptiert wird.

Die weiteren Symptome einer Sexsucht entsprechen in etwa der Erfüllung suchtrelevanter Kriterien. Dazu können Folgende gehören:. Liegt eine Masturbationssucht vor, ist es möglich, dass der Betroffene zu keinem Sexualkontakt mit einem Partner in der Lage ist.

Hier überlagern Phantasien realistische Möglichkeiten. Insgesamt betrachtet zählt für die Diagnose Sexsucht in erster Linie, wie der Betroffene selbst sein Verhalten und seine derzeitige Situation einschätzt.

Hält er sein eigenes Sexualverhalten für angemessen und zufriedenstellend, liegt kaum eine Sucht vor.

Erst dann, wenn ein Leidensdruck vorhanden ist, der sich nicht allein aus Abweichungen von der gesellschaftlichen Sexualmoral ableitet, kann dies als Hinweis auf eine Sexsucht verstanden werden.

Ein erster Schritt bei der Diagnose ist die gründliche Anamnese. Verschiedene Leiden können als Hinweis auf das Vorliegen einer Sexsucht gewertet werden.

Treten beispielsweise neben einem promiskuitiven Lebensstil zusätzlich:. Schwierigkeiten bei der Diagnose verursachen einerseits Probleme bei der Abgrenzung zu Paraphilien und andererseits die subjektive Einschätzung des Patienten.

Hier stellt sich die Frage nach dem spezifischen Normempfinden einer Person. Möglicherweise wird ein Leidensdruck beschrieben, der nicht aus tatsächlich abweichendem Verhalten, sondern aus Scham resultiert.

Eine tief gehende Erfragung zur persönlichen sexuellen Einstellung ist folglich unumgänglich, wofür eine vertrauensvolle, offene Beziehung zwischen Therapeut und Patient aufgebaut werden muss.

Nach der Diagnose Sexsucht gilt es sorgsam abzuwägen, welche weiteren Schritte nun unternommen werden. Aus diesem Grund existiert vermutlich eine hohe Dunkelziffer an Leidtragenden.

Die Statistik spricht bisher von 3 bis 6 Prozent. Studien, die eine absolut anonyme Befragung zum Beispiel durch Onlinetests durchführen, stellen hingegen eine höhere Prävalenz heraus.

Indes belegen alle Untersuchungen eine deutliche Differenz das Geschlecht der Erkrankten betreffend. Männer sind in der Regel dreimal so häufig betroffen wie Frauen.

In Deutschland gibt es beispielsweise etwa eine halbe Millionen Sexsüchtige, davon circa 80 Prozent junge Männer im Alter bis 30 Jahre.

Eine Korrelation mit dem Alter wurde bisher noch nicht nachgewiesen. Vermutungen bestehen jedoch dahin gehend, dass jüngere Menschen häufiger von Sexsucht betroffen sind, als ältere.

Ein klarer Zusammenhang besteht darüber hinaus zwischen Sexsucht und anderen Süchten. Circa 39 Prozent der Betroffenen leiden zusätzlich unter einer stoffgebundenen, etwa 40 Prozent unter einer weiteren nichtstoffgebundenen Sucht.

Eine Studie aus dem Jahr ermittelte beispielsweise bei Kokainabhängigen eine hohe Komorbidität mit Sexsucht circa 70 Prozent. Komplikationen sind bei einer Sucht oftmals von der individuellen Ausprägung abhängig.

Im Bezug auf Sexsucht sind oftmals gravierendere Folgen zu erwarten, wenn sexuelle Handlungen tatsächlich ausgelebt werden. Spielt sich die Fokussierung auf Geschlechtsverkehr lediglich im Kopf ab oder ist auf den Konsum pornografischen Materials ausgerichtet, stellen sich ergo kaum körperliche Folgeschäden ein.

Es ist daher eher schwierig eine allgemeine Angabe zu Komplikationen einer Sexsucht zu geben. Im Folgenden werden daher lediglich die häufigsten Nebenerscheinungen einer Sexsucht aufgeführt.

Prinzipiell gilt jedoch, dass sich Probleme aus der zunehmenden Vernachlässigung aller Lebensbereiche ergibt, die nicht mit dem Thema Sexualität verknüpft sind.

Sexsucht kann dann in sexuelle Belästigung, Vergewaltigung oder gar sexuelle Tötung münden. Zudem kann die Hinwendung zu Paraphilien wie etwa der Pädophilie weitreichende Folgen haben.

Wenn sich die Sexsucht pekuniär rentiert, ist ein Rückfall nach erfolgter Therapie wahrscheinlicher. Zudem ist in diesem Fall die Sucht unmittelbar mit der finanziellen Existenzgrundlage verknüpft.

Ungeachtet des Leidensdrucks kann der Betroffene dann vor einer Behandlung zurückschrecken. Wann sollte man zum Arzt Gehen?

Ein Arzt oder Therapeut sollte in jedem Fall dann aufgesucht werden, wenn eigenes sexuelles Verhalten als bedrückend und qualvoll wahrgenommen wird.

Vor allem wenn der Kontrollverlust auf eine drohende kriminelle Handlung hinweist, muss schnell Hilfe in Anspruch genommen werden. Ob tatsächlich eine Sexsucht vorliegt oder Leidensdruck ob der gesellschaftlichen Norm hervorgerufen wird, kann von einem erfahrenen Therapeuten leicht festgestellt werden.

An dieser Stelle wird daher nachdrücklich darauf hingewiesen, dass speziell ausgebildete Psychotherapeuten oder Sozialpädagogen professionell mit dieser Suchterkrankung umgehen und keinesfalls eine wertende oder verurteilende Haltung einnehmen.

Manchmal kommt es vor, dass das eigene Verhalten nur wenig reflektiert oder sogar verdrängt wird. Dann können Hinweise von engen Vertrauten durchaus hilfreich sein.

Wird das persönliche Sexualverhalten vermehrt hinterfragt, muss dies keinerlei Aufschluss über das Vorliegen einer Erkrankung geben.

Stiften die Hinweise jedoch Bedenken, kann ein Arztbesuch durchaus sinnvoll sein, um Klarheit über Zweifel zu bekommen.

Je nach Ausprägung der Sexsucht erfolgt die Behandlung stationär oder ambulant. Liegt eine Polytoxikomanie Mehrfachsucht vor, ist eine stationäre Therapie unabdingbar.

Ob des multifaktoriellen Ursprungs der Sucht ist ein individueller, mehrdimensionaler Behandlungsplan nötig, der speziell auf die Art und Ausprägung der sexuellen Sucht eines Patienten ausgerichtet ist.

Es empfiehlt sich eine Zusammenarbeit von Arzt, Psychotherapeut und Sozialpädagoge. Gewonnene Erkenntnisse können dazu verwendet werden, verschiedene Konfliktlösungsstrategie zu entwickeln.

Oft wird zu Sport als positive Ersatzhandlung bei Langeweile, Suchtdruck oder Rückfallgefahr geraten.

Zudem kann der Besuch einer Selbsthilfegruppe sinnvoll sein. Genauso wie in der Gruppentherapie kann hier gegen das Gefühl des Alleinseins gearbeitet werden, was wiederum das Selbstwertgefühl stärkt.

Jene Probleme, die stark an den individuellen Krankheitsverlauf eines Betroffenen gebunden sind, können zusätzlich in einer Einzeltherapie aufgearbeitet werden.

Besonders wichtig ist auch die Mitbehandlung des Partners. Durch eine mögliche Co-Abhängigkeit kann dieser im schlimmsten Fall eine Behandlung gefährden, indem ungewolltes Verhalten gedeckt wird.

Eine rein medikamentöse Behandlung der Sexsucht ist bisher nicht durchführbar. Jedoch können Antidepressiva z. Eine Mediakation gegen Paraphilien gibt es allerdings nicht.

Dabei könnte eine stärkere Thematisierung dieser Krankheit nicht nur eine Erleichterung für Betroffene darstellen, sondern auch die allgemeine Bevölkerung hinsichtlich der Gefahren sensibilisieren.

In summa spielt Aufklärung eine wesentliche Rolle bei der Prävention dieser Sucht. Dabei sollte zum einen frühzeitig gegen eine unrealistische, stark idealisierte Vorstellung von Partnerschaft und sexueller Beziehung gearbeitet werden.

Zum anderen liegt es nahe, den Unterschied zwischen Liebe und reinem Geschlechtsakt herauszustellen. Leben Eltern ihren Kindern einen konstruktiven Umgang mit Problemen und Stress vor, stehen die Chancen gut, dass dieses Verhalten übernommen und das Suchtrisiko minimiert wird.

Das gilt gleichfalls für einen angemessen offenen Umgang mit dem Thema Sexualität. Sexsucht als Teil einer Mehrfachsucht hingegen kann sich als schwer behandelbar erweisen.

Deshalb sollte auf ein stabiles Netzwerk mit verfügbaren Ansprechpartnern geachtet werden. Ein Problem in Bezug auf Sexsucht besteht darin, dass es in der Gesellschaft ein sehr konkretes Bild von Sucht zu geben scheint.

Generell ist Suchtverhalten ein nur wenig kommuniziertes Thema. Dennoch werden die meisten Menschen mindestens einmal im Leben mit beispielsweise Alkoholsucht oder Drogenmissbrauch konfrontiert.

Eine substanzbedingte , also stoffgebundene , Suchterkrankung prägt aus diesem Grund das allgemeine Verständnis von Süchten.

Für Menschen, die an einer Sucht leiden, kann jedoch gerade die Kommunikation einen wichtigen Schritt zur Gesundung bilden. Hierfür sollte nunmehr ebenso klar sein, wie eine Sucht funktioniert, die nicht an Substanzen gekoppelt ist.

Im Folgenden sollen daher generelle und spezifische Suchtmechanismen erklärt werden. Ganz allgemein gesprochen, bezeichnet der Begriff Sucht im medizinischen Sinne die Abhängigkeit einer Person nach einem bestimmten Erlebniszustand.

Dieser kann im Prinzip sehr individuell gelagert sein. Beispielsweise sind Lustgefühle, das Erzeugen von Halluzinationen, ein Adrenalinschub, gesteigerte Glücksempfindungen, das Gefühl der absoluten Selbstbestimmtheit und Kontrolle oder gefühlt gesteigerte Energie solche angestrebten Erlebniszustände.

Die meisten können durchaus im Alltag hin und wieder erreicht werden. Einer abhängigen Person reichen jedoch keine zufälligen Empfindungen aus.

Sie wird nach einer Zunahme an spezifischen Erlebniszuständen, ihrer Intensivierung und gezielten Herbeiführung streben. Oftmals dienen ihr hierfür diverse Substanzen wie Alkohol, Drogen oder bestimmte Lebensmittel.

Eine Person, die gezielt nach Rauscherlebnissen sucht, kann sich diese zum Beispiel durch den Konsum von Alkohol beschaffen.

Problematisch werden die gewählten Substanzen aber dann, wenn zum Erlebniszustände nicht mehr ohne diese erreicht werden können und der Körper ohne sie nicht mehr normal funktionieren kann.

Dann spricht man von einer körperlichen Abhängigkeit. So setzt unter anderem Crystal Meth in hohen Mengen Serotonin frei, welches ein intensives Glücksgefühl hervorruft.

Der Körper gewöhnt sich allerdings an die eklatante Ausschüttung des Glückshormons. Er ist dann nicht mehr in der Lage, selbstständig die vom Betroffenen benötigten Mengen freizusetzen.

Neben der körperlichen Abhängigkeit von Substanzen ist allerdings gleichfalls eine psychische Abhängigkeit relevant.

Hier besteht eigentlich kein medizinisch nachweisbares Indiz, dass der Körper ohne eine bestimmte Substanz nicht funktionieren kann.

Durch Gewohnheit oder intensive Verknüpfung des Stoffes mit einem erwünschten Erlebniszustand, glaubt der Süchte allerdings, dass er ohne ihn nicht mehr leben kann.

Ein Beispiel hierfür ist die Abhängigkeit von Cannabinoiden. Bislang konnte nicht nachgewiesen werden, dass diese Prozesse in Gang setzen, welche hernach zur körperlichen Abhängigkeit führen.

Es ist dennoch möglich, dass Betroffene glauben, sich ohne Cannabis nicht mehr entspannen zu können. Sie haben folglich die entsprechenden Handlungsmuster der Entspannung verlernt.

Aus diesem Grund kann es durchaus vorkommen, dass körperliche Erscheinungen und Einschränkungen auch in Folge einer psychischen Abhängigkeit empfunden werden.

In den meisten Fällen betreffen stoffgebundene Süchte sowohl die körperliche als auch die psychische Abhängigkeit. Anders gestaltet sich der Sachverhalt in Bezug auf stoffungebundene Süchte.

Hierbei wird lediglich der psychische Aspekt einer Abhängigkeit ausgelebt, da entsprechende dem Körper zugeführte Substanzen fehlen, die eine körperliche Sucht ermöglichen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass eine stoffungebundene Sucht körperunabhängig funktioniert. Hernach ist es Betroffenen nicht oder nur schwer möglich den gleichen biochemischen Effekt durch andere Handlungen hervorzurufen.

Es zeigt sich folglich, dass stoffungebundene Süchte auf den selben Prinzipien beruhen, wie stoffgebundene Abhängigkeit.

Jetzt stellt sich lediglich die Frage, wie sie entstehen, entwickeln und sich manifestieren. Den Ausschlag für eine stoffungebundene Sucht wie die Sexsucht, bildet in der Regel ein individueller Mangelzustand.

Dieser kann zum Teil sehr speziell sein und von einem allgemeinen Erlebnishunger, über Aufmerksamkeitsbedürfnis hin zu Konfliktvermeidung reichen.

Insgesamt stellt vermutlich das Fehlen von Glücksmomenten ob der persönlichen Situation eine übergeordnete Rolle. Einige Patienten beklagen beispielsweise ein traumatisches Erlebnis, aus dem heraus sich eine Sucht gebildet hat.

Innere Konflikte werden hernach nicht konstruktiv verarbeitet, sondern mit einem Erlebnis oder einer Handlung verdrängt.

Zeigt sich nun die Verdrängung für den Augenblick erfolgreich, sucht der Betroffene zunächst immer wieder ähnliche Situationen. Diese Strategie zeigt sich im weiteren Verlauf allerdings wenig erfolgreich.

Denn oftmals bildet sich eine Toleranz gegenüber wiederholten Handlungen. Wird vermehrt Geschlechtsverkehr mit Unbekannten ausgeführt, verschwinden irgendwann Adrenalinschübe.

Die permanente Wiederholung bewirkt, dass Betroffene routinierter gegenüber entsprechenden Situationen werden und diese letztlich allen Reiz verlieren.

In diesem Anfangsstadium einer Abhängigkeit, versucht ein Süchtiger die Dosis der Erlebnisse zu steigern. Im Bezug auf die Sexsucht bedeutet dies zum einen, dass mehr sexuelle Handlungen ausgeführt werden.

Darüber hinaus kann es jedoch auch vorkommen, dass neue sexuelle Praktiken ausprobiert werden, um neue Reize zu schaffen.

Bereits hier steigt die Risikobereitschaft des Süchtigen. Zudem rückt die Bedürfnisbefriedigung zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit.

Bei stoffgebundenen Süchten ist dies überwiegend körperlich bedingt und mag dem Betroffenen durchaus auffallen. Bei stoffungebundener Abhängigkeit verliert sich der Süchtige in den reizstillenden Handlungen und wird diese in der Regel noch nicht hinterfragen oder kritisch reflektieren.

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